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Das Prinzip
Die Wärmepumpe arbeitet im Prinzip wie ein Kühlschrank: gleiche Technik, nur umgekehrter Nutzen.
Mit einer Einheit elektrischer Antriebsenergie (Strom für die elektrische Erdwärmepumpe) können bis zu vier Einheiten Wärmeenergie gewonnen werden. Eine überzeugende Bilanz!
Wie das möglich ist?
In der Wärmepumpe befindet sich ein geschlossenes Rohrsystem, in dem ein Arbeitsmittel zirkuliert, das verdampft, verdichtet, verflüssigt und entspannt wird.
Während dieser Zustandsänderungen wird Wärme an das Heizwasser abgegeben. Der technische Trick dabei ist, dass das Arbeitsmittel bereits bei niedrigen Temperaturen wie sie in Erde, Luft oder Wasser vorkommen, verdampft und sich bei hohen Temperaturen wieder verflüssigt.
Die Wärmepumpe löst das Problem, Sonne zu
speichern!
Die Wärmepumpe ist nur indirekt auf Sonnen-
schein angewiesen, denn sie arbeitet mit der
in Boden, Wasser oder Luft gespeicherten
Sonnenenergie.
Hierbei ist der Boden ein besonders guter
Wärmespeicher. Bereits ab zwölf Meter Tiefe
beträgt die Bodentemperatur im Sommer wie
im Winter etwa zehn Grad.
Dieser kostenlose Energievorrat wird durch die bis zu 100 Meter tief verlegten Erdwärmesonden angezapft.
Erdwärmesonden sind die bevorzugte Art, Erdwärme zu nutzen. Wir rüsten Ihr Grundstück mit solchen Erdwärmesonden aus. Hierzu bohren wir, egal ob im Sand oder Fels, setzen hochwertige Doppel-U-Sonden, verpressen diese Sonden im Bohrloch, verlegen die Anschlussleitungen bis zu Ihrem Haus und bauen hier einen Sondenverteiler zum Anschluss der Wärmepumpe ein. Alles zum garantierten Festpreis - ein faires Angebot!
Die Anbindung der Wärmepumpe und die Verteilung über das Bohrfeld
Nach Fertigstellung der Erdwärmesondenbohrungen werden die Erdwärme- sonden eingebaut und anschließend mit einer speziellen quellfähigen, dauer- haften und abdichtenden Suspension verfüllt.
Erst dadurch ist die Funktionsfähigkeit einer Erdwärmesondenanlage gewähr- leistet und ein guter Wärmeübergang sichergestellt. Anschließend wird ein Rohrgraben in etwa 1,2 bis 1,5 Meter Tiefe (0,3 Meter unterhalb der Frostgrenze) zum Gebäude erstellt.
Die nun einzeln angeschweißten Rohrleitungen werden zum Gebäude leicht ansteigend in einem Sandbett verlegt. Dadurch können die Leitungen sowie die Erdwärmesonden gut entlüftet werden. Die Leitungen werden bei mehreren Erdwärmesonden auf einen Verteiler geführt. Dieser sollte, auch für spätere Revisionen begehbar angeordnet werden.