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WVE GmbH

WVE GmbH Kaiserslautern

 
 

Straßenverkehrsüberwachung

Optimales Zusammenspiel für die Verkehrsüberwachung
"De Fußball kummt hääm" – für die Pfälzer
steht eindeutig fest, wo der Fußball zu Hause
ist: in Kaiserslautern. Kein Wunder, dass in der 105.000 Einwohner-Stadt modernste Technik eingesetzt wurde, um während der WM 2006 dem Fußball alle Chancen einzuräumen. Das kommunale Dienst-leistungsunternehmen WVE GmbH hat zum Beispiel im ganzen Stadtgebiet, an den Auto-bahnausfahrten und Großparkplätzen ein komplexes Verkehrsüberwachungssystem installiert.
Kameraüberwachung des Straßenverkehrs

Denn zur Fußball-Weltmeisterschaft mussten die Verkehrsströme so kanalisiert werden, dass die Fans nicht ins Abseits gerieten.

 

Die preisgünstigste Lösung

Kamera
Hauptbestandteil des Systems sind 57
MOBOTIX Netzwerk-Kameras. Die Kosten für
die komplette Anlage – inklusive Leitstand, Installation und sämtlicher Kameras: etwa
200.000 Euro. Unter den zwölf WM-Städten verfügt Kaiserslautern damit über die mit Abstand günstigste Verkehrsüberwachungs-lösung.
Eine Veranstaltung, bei der die ganze Welt zu-
schaut – da muss einfach jedes Detail funktion-
ieren. Hat man sich deshalb für MOBOTIX
Kameras entschieden?

"Die Zuverlässigkeit war sicher ein wesentlicher Grund", bestätigt Michael Theis, der als Projektleiter der WVE gemeinsam mit dem Elektromeister Dieter Burkey und dem Techniker Ralf Kattler für die Auswahl, Ausstattung, Funktionalität und Montage der Kameras verantwortlich war. "Aber die Kameras liefern auch sehr gute Bilder, sind netzwerkfähig und bieten ein günstiges Preis-Leistungs-
verhältnis. Abgesehen davon nutzen wir das Fabrikat bei anderen Projekten und sind mit der Lösung sehr zufrieden. Außerdem wollte die Firma MOBOTIX – als Kaiserslauterer Unternehmen – auch etwas für 'ihre' Stadt tun und ist uns bei den Konditionen entgegengekommen."

 

UMTS-Übertragung

Um die Kosten für eine aufwändige Kabelverlegung und entsprechende Ausgrab-
ungen zu vermeiden, wählte man eine mobile Lösung zur Übertragung der Bild-
signale: Sämtliche MOBOTIX Kameras waren durch Mobile Connect Cards von
Vodafone und Mobile Connect Boxes – eine Entwicklung des Systemhauses
Konzeptpark GmbH – mit der Zentrale vernetzt. Die Bilddaten wurden also via
UMTS übertragen. Dabei sendete jede Kamera alle 30 Sekunden ein Bild in der
Auflösung 640 x 480, wofür die UMTS-Bandbreite völlig ausreicht.

Die geringe Bildrate wurde gewählt, um Übertragungskosten zu sparen. Sie ermöglicht jedoch ebenso eine zuverlässige Beurteilung des Verkehrsflusses.
Auf Wunsch könnte auch alle zehn Sekunden ein Bild gesendet werden.
Diese Lösung hatte darüber hinaus den Vorteil, dass die Kamerastandorte kurzfristig verändert werden konnten. Damit war das komplette Konzept nicht nur kostengünstig, sondern auch flexibel sowie schnell und einfach zu realisieren.

 

Aus der Ferne vor Ort

Die Kamerabilder wurden über eine Empfangsstation und einen VPN-Tunnel auf einem FTP-Server abgelegt. "Im Gegensatz zu den Überwachungsanlagen der anderen WM-Städte wurden die Bilder vierfach höher auflösend im VGA-Format, also mit 640 x 480 Bildpunkten übertragen“, erläutert Michael Theis. „Deshalb war bei fast gleicher Bildgröße und 30 Prozent JPEG-Qualität eine deutlich bessere Detailgenauigkeit möglich als bei dem sonst üblichen kleinen CIF-Format mit
352 x 288 Bildpunkten. So konnte man sich in der Verkehrsleitzentrale ein ge-
naues Bild von der Lage vor Ort machen." Dafür sorgten auch eine entsprechende Server-Client-Anwendung sowie die komfortable Benutzeroberfläche, die wegen spezieller Anforderungen der Polizei individuell erstellt wurden.

 

Während der Spieltage wurde es eng in der
Leitzentrale. Etwa 25 Mitarbeiter der Polizei, der
Stadt, der Technischen Werke und der Ret-
tungsdienste werteten die Informationen des
Verkehrsüberwachungssystems aus und
konnten im Störfall direkt eingreifen. Außerdem
wurde von hier aus ein Teil der Shuttle-Bus-
Linien überwacht, der Verkehrsfunk informiert
und bei Bedarf die Ampelanlagen gesteuert.

 

Kontrollzentrum

"Wesentliche Hilfestellung"

"Das Kamera-Überwachungssystem war für uns eine wesentliche Hilfestellung  bei der Bewältigung unserer Aufgabe", kommentiert der Erste Hauptkommissar Siegfried Ranzinger die Installation. Der Polizieibeamte war während der Welt-
meisterschaft für den kompletten Bereich Verkehrsleitung und -lenkung in Kaiserslautern verantwortlich. "So konnten wir alle relevanten Verkehrsknoten-
punkte gleichzeitig beobachten, die ganze Komplexität einer möglichen Störung überblicken und entsprechend rechtzeitig reagieren."

 


 
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