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WVE GmbH Kaiserslautern | Blechhammerweg 50 | 67659 Kaiserslautern | Telefon 0631 7500573 | Fax. 0631 3723-100
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Sichtkontrolle durch Kamera-Überwachung
Unter den Bedingungen immer knapper werdender finanzieller Spielräume sowie der damit verbundenen engen Personalressourcen kommt dem sinnvollen Mitteleinsatz eine besondere Bedeutung zu. Personaleinsätze zur Sicht- und Funktionskontrolle von kommunalen Anlagen sind personal- und kostenintensiv, wenn die behördlichen Anforderungen nach Qualität und störungsfreiem Betrieb rund um die Uhr auch am Wochenende gewährleistet sein müssen. Zeit- und Kostenbedarf für kurzzeitige Prüfungen an weit voneinander entfernt liegenden Anlagenstandorten bedeuten für die Betreiber einen großen organisatorischen und finanziellen Aufwand.
Anwendungsgebiete

Vorteile
Längerfristig stabile Beiträge
Wie können kommunale Einrichtungen im Interesse ihrer Bürger Gebührener- höhungen vermeiden? Angesichts der schwierigen Haushaltslage in beinahe allen Städten und Gemeinden ist diese Frage nur schwer zu beantworten. Und doch gibt es Lösungen und Konzepte, die Erfolg versprechen. So wurde 1994 in Kaiserslautern die Westpfälzische Ver- und Entsorgungs GmbH (WVE) gegründet, die Kommunen Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Abwasser und Baugebietserschließung anbietet. Städte und Gemeinden haben dadurch die Gelegenheit, kostspielige Aufgaben bequem und günstig auszulagern.
Wirtschaftliches und unternehmerisches Denken sind die Säulen unseres Handelns. Und so profitieren die kommunalen Kunden von marktgerechten Preisen, hoher Qualität, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität. Die Kommunen bezahlen nur die Leistungen, die sie tatsächlich in Anspruch nehmen und senken
so ihre Personal- und andere Fixkosten.
Beispiel Kläranlage
Dieser WVE-Service ist besonders für die
Verbandsgemeinden im Umland attraktiv, die
selbstverständlich ein großes Interesse daran
haben, ihre Kosten zu reduzieren. So auch die
etwa 7.000 Einwohner zählende Verbandsge-
meinde Hochspeyer, die ca. 10 km östlich von
Kaiserslautern liegt.
Mit Weitsicht alles unter Kontrolle
Allzeit bereit
Die Verbandsgemeinde verfügt über insgesamt drei Kläranlagen an den Standorten Hochspeyer, Frankenstein und Waldleiningen. Die Betriebsführung dieser Anlagen wurde der WVE übertragen, die vor Ort eine kleine Belegschaft von drei Mitarbeitern beschäftigt. Da eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft dort zu aufwändig wäre, meldet außerhalb der Dienstzeiten ein elektronisches Überwachungssystem mögliche Prozessstörungen an den permanent besetzten Kontrollraum in der Zentralkläranlage Kaiserslautern. Dort werden dann die notwendigen Maßnahmen initiiert. Allerdings verlangen die Behörden täglich eine persönliche Sichtkontrolle vor Ort, die am Wochenende vom WVE-Personal durchgeführt wird.
Probleme am Wochenende
Dieser Wochenenddienst macht Dienstpläne ziemlich kompliziert und ist auch für die Verbandsgemeinde ungünstig. Eine persönliche Sichtkontrolle an allen drei Standorten ist zudem teuer. Außerdem ist es im Winter bei Eis und Schnee nicht ungefährlich, zu den jeweiligen Standorten zu fahren, nur um sich für etwa 15 bis 30 Minuten eine Kläranlage anzuschauen. Deshalb wurde bei der WVE über Alternativen nachgedacht.
Zu diesem Zweck wurde eine Netzwerk-Kamera getestet. Die robuste und wetterfeste Kamera verfügt nicht nur über die notwendige Funktionsvielfalt, sondern ist auch über einen ganz normalen Internet-Browser denkbar einfach zu bedienen. In enger Zusammenarbeit mit dem Kamerahersteller wurden noch einige zusätzliche, für den Klärwerk-Betrieb erforderliche Features entwickelt. Damit hatten wir eine ideale Lösung, die exakt den Anforderungen entspricht.
In einem Pilotprojekt wurde die
Kamera mit minimalem Auf-
wand am Nachklärbecken in
Hochspeyer installiert. Von da
aus sendet sie zweimal täglich
jeweils eine Detail- und eine
Gesamtansicht über ISDN auf
einen Server. Der diensthaben-de Anlagenbetreuer im 10 km
entfernten Kaiserslauterer Kon-
trollturm vergleicht die übermit-
telten Bilder (Ist-Zustand) mit
den gespeicherten Bildern des
Soll-Zustands. Wenn außer-
gewöhnliche Unterschiede und
damit eine Störung erkennbar
sind, alarmiert er den zustän-
digen Bereitschaftsdienst.
Im Kontrollraum der Zentralkläranlage Kaiserslautern werden die aktuellen
“Ist-Bilder” mit den gespeicherten “Soll-Bildern” verglichen.
Ist-Zustand

Soll-Zustand

Sicherer Betrieb
Eine zweite Kamera überwacht die Toreinfahrt und meldet unbefugten Zutritt.
Die Kamera verfügt über eine “Ereignis-Steuerung”. Bei einer vorher definierten Veränderung im Bild sendet die Kamera sofort eine Alarm-E-Mail an den Kontroll-raum. Bei Bedarf kann man jederzeit von der Zentrale aus Live-Bilder abrufen und so den aktuellen Zustand der Anlage kontrollieren. Ebenfalls erforderliche
PH-Messungen lassen sich über ein Prozessleitsystem oder ein Störmelde-modem realisieren. So ist eine regelmäßige Sichtkontrolle ohne Personaleinsatz vor Ort und ein noch sicherer Betrieb der Kläranlage möglich.
Lohnende Investition
Durch die Umstellung auf Kamera-Fernüberwachung in Hochspeyer fallen dort nicht nur die kostspieligen Wochenenddienste weg. Inzwischen konnte auch der Personaleinsatz optimaler gestaltet werden. Die Kamera erfüllt alle notwendigen Funktionen, der Support klappt reibungslos, das Preis-Leistungsverhältnis ist in Ordnung und deshalb ist dies das beste System unserer Werke. Darüber hinaus bieten die Kameras ein weiteres Dienstleistungsangebot. Der günstige Fernüber- wachungs-Service kann auch von anderen Kläranlagen genutzt werden. Von der Planung und Einleitung eines Genehmigungsverfahrens über die Installation und Wartung bis hin zur permanenten Kontrolle kann die WVE alle Leistungen erbringen und so die Kommunen spürbar entlasten.